Diesen Sommer begab sich unser Sebbo mit seinem Kumpel Marco ins schöne Italien, genauer gesagt an den Lago Superiore. Sebbo war schon öfter an dem 350ha See im norditalienischen Mantova, welcher vom Fluss Mincio gespeist wird. Für Marco war es die erste richtige Angelreise ins Ausland. Voller Vorfreude wurde in Nürnberg der Motor des vollgepackten Autos gestartet und sollte erst wieder am ersten italienischen Autogrill, für den standardmäßigen „Doppio“ ausgeschaltet werden. Danach ging es die letzten Kilometer weiter zum Camp „Amici del Siluro“, wo Campbesitzer Benni die beiden herzlich begrüßte und ihnen ein geräumiges Boot übergab. Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt, wurde fix der schwimmende Untersatz mit Tackle befüllt, dann hieß es: „Leinen los“.
Rund 50!!! Karpfen in drei Tagen, darunter einige der schönsten und großen Zeiler, die je gesehen wurden – das erlebte Christopher Paschmanns jüngst in Frankreich. Und er setzte für diese Serie voll auf pinke PopZ als Single Hookbaits an Spinner Rigs.
Unter den kommerziellen Gewässern ist er der Cassien: Der Gigantica Main Lake im Herzen Frankreichs gehört zu den berühmtesten Karpfengewässern der Welt. Unsere Teamangler Nico Brocher, Markus Postertz und Christopher Paschmanns haben ihn befischt – und hatten Zambas im Gepäck!
Wenn man mal so zusammenzählt, was unser Flo Schwarz in diesem Jahr schon wieder an Fisch aus dem Kanal gezogen hat - beeindruckend! Allerdings wollte es bisher mit den besseren Fischen so gar nicht anlaufen. Letzte Nacht kam endlich die Wende!
Ostern - traditionell DER Startschuss in die Saison für viele. Entsprechend voll wird es an den Ufern der bekannteren Gewässer. Vor allem in Frankreich, wo sich zum gefühlten Pandemieende wieder das Who is Who der Szene versammelt. Christopher nutzt die Schul- und Kindergartenferien seiner Kids gerne für Reisen in Cato. Dem geliebten Camper Van der Familie, mit dem sie bereits Monate in ganz Europa unterwegs waren.
Wenn die Weihnachtszeit beginnt und der erste Schnee fällt, ist die Angelsaison für die meisten von uns gelaufen und unsere Ausrüstung verschwindet gesäubert und sortiert in ihrem Winterquartier. Doch muss das wirklich sein?
Das Jahr 2020 war für die meisten von uns ein ziemlich durchwachsenes Jahr. Geplagt von Corona-Maßnahmen, Ausgangs- und Reisebeschränkungen, fiel es wirklich nicht leicht, vernünftig zu planen, was die Angelei angeht. Umso wichtiger war es mir, im Herbst nochmal zu versuchen, das Maximum rauszuholen und als wir die Nachricht bekamen, dass ab Mitte November bei uns in Österreich der zweite Lockdown folgen sollte und unklar war, wie dieses Mal die Ausgangsbeschränkungen aussehen würden, entschloss ich kurzerhand, vor der Verkündung der neuen Maßnahmen noch eine schnelle Nacht ans Wasser zu fahren. Die Bedingungen waren nicht ideal und auch in den Tagen zuvor wurden an diesem See nicht besonders viele Fische gefangen. Trotzdem wollte ich mein Glück versuchen, einfach aus Angst, danach eventuell für längere Zeit nicht mehr ans Wasser zu kommen. Und genau diese Sorge plagt mich auch jetzt wieder, darum ist diese Story hier auch aktuell…

Der 50er Hattrick – Nico Brocher

Der Trois Iles von CarpasenS ist als äußerst anspruchsvoller Paylake bekannt und berühmt – nicht erst seit Monster Carp oder der vielen Thinking Tackle-Sessions, die Korda dort abdrehte. Unser Teamangler Nico Brocher buchte dort eine Sommerwoche und befischte Platz 16. Seine Session plante er so, dass sie genau auf 100 Prozent Vollmond endete, Big Fish-Bedingungen! Doch in den Kescher sprangen Nico die Fische nicht…
Sebastian Louis landet eher notgedrungen an einem kleinen Weiher, an dem er bereits seine ersten Schritte als Karpfenangler ging. Dort erwartet ihn eine schwere Überraschung.
Florian Hobe zieht es ans Wasser, trotz der Beschränkungen und mit der Familie. Er will seinen ersten echten Vatertag als frisch gebackener Papa am See verbringen - und das wird sowas von krass belohnt!
Anfang November stand eine ganze Woche Urlaub in meinem Kalender. Durch die aktuelle Situation blieb mir aber fast nichts anderes über, als diesen in meiner Heimat zu verbringen. Naja, aus der Not eine Tugend machen heißt es ja immer, also setzte ich eines meiner Hausgewässer in den Fokus. Eine gute Entscheidung!
Als ich vor einiger Zeit das Buch „Wassermann / Karpfenzeit 2“ las, stellte ich bei Christopher Paschmanns Ausführungen über Köder/Attraktoren und deren Wirkung auf Karpfen fest, dass sich seine Ausführung mit meiner Vorstellung vom „zu Ende gedachten“ Boilie deckten. Daher war es keine Überraschung, dass ich mich bei Bekanntgabe des Köders erstmals nach zig Jahren wieder auf einen neuen Köder einlassen sollte. 5kg Rambazamba boosted landeten nach einem kurzen Gespräch mit Mark schnell in meinem Keller und die Erwartung an die anstehende Herbstsession stieg.
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