Zurück zu den Wurzeln - von Sebastian Louis

Der Herbst ist da! Und mit diesem beginnt für die meisten unter uns eine richtig heiße Zeit. Auch wenn die Fische im Sommer deutlich aktiver sind und mehr fressen, steht man nun nicht mehr so stark in der Konkurrenz zum natürlichen Nahrungsangebot. Es ist die Zeit für Futterplätze - aber auch Instant oder mit kurz vorbereiteten Sessions kann man nun sehr erfolgreich sein. Eine solches Erlebnis durfte Sebastian vor wenigen Wochen erleben und nimmt Euch mit zu dieser besonderen Session...

In den letzten Jahren sind ein paar Fische in meinem Hausgewässer, einer aktiven Kiesgrube mit rund 17 ha, sehr gut abgewachsen. Die Rede ist von wenigen Einzelfischen, die die 20kg-Marke mittlerweile deutlich geknackt haben und sich je nach Jahreszeit auf die magischen 50 Pfund zubewegen. Intensiv habe ich dieses Gewässer nur in meiner Jugend befischt - neben dem Stipp- und Feederangeln lernte ich hier auch die ersten Schritte des Karpfenangelns. Seitdem bin ich nicht oft zum Karpfenangeln hier gewesen. Es beschränkt sich auf wenige Einzelnächte, vorallem Socials mit guten Freunden. Dennoch reifte immer wieder dieser Wunsch, einen dieser langjährigen und mittlerweile gewichtigen Wegbegleiter zu fangen. Im Spätsommer legte ich mal wieder aufgrund der Klausurphase meines Studiums eine längere Angelpause ein. Ich habe mir vorgenommen im anschließenden Herbst den Fokus auf dieses Gewässer zu legen.


Wenn, dann garnicht!?
Doch ich kam nicht richtig in den Flow. Der erste Versuch Mitte September entwickelte sich zur Chaos-Session: Funkbox und Kopflampe vergessen, (zwei!) Spombs abgerissen, einen Fisch verloren und anschließend mit Magen-Darm Infekt einige Tage außer Gefecht gesetzt. Die Stimmung war im Keller. Obendrauf wurden in dieser Zeit auch noch zwei der angesprochenen Fische von anderen Anglern gefangen. Die Chancen standen nun deutlich schlechter und ließen mich umdenken. Der Plan wurde vorerst verschoben und ein gemeinsames Projekt mit meinem Kumpel Jonas sollte von nun an meinen Herbst prägen.


Hier muss ich hin!
Und gerade mal zwei Tage später saß ich doch wieder an diesem See? Heute würde ich sagen, dass es Schicksal war. Damals war es wohl eher eine Verkettung vieler Umstände: Jonas war privat an dem Wochenende sehr eingespannt und der Wunschbereich am anderen See war mit Schnüren nur so zugespannt. Innerlich zog es mich dann doch irgendwie ans Hausgewässer. "Ich könnte ja mal gucken fahren!". Als ich dann einige Fische in einem Areal in kurzer Zeit springen sah, war alles klar: Hier muss ich hin! Ich verteilte sehr großflächig 15mm und 20mm Base Boilies und fischte mit dezenten Hakenködern. An der einen Rute einen Schneemann aus 15mm Base und 12mm Washed Out Original PopZ, an der anderen einen einfachen 20mm Wafter. Ohne große Erwartungen ging es dann in die Nacht...


Krasser Gegensatz
Und das ging sowas von auf! Neben zwei Schuppenkarpfen konnte ich am Morgen einige faszinierende Aufnahmen von der Natur um mich herum auf der Kamera einfangen. Das Gewässer hat keinen üppigen Karpfenbestand, von dem her war ich mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Es stand zudem im krassen Gegensatz zur Chaos-Session in der Vorwoche. Es fühlte sich richtig an, jetzt hier zu sein! So entschied ich mich, eine weitere Nacht dranzuhängen und den Moment auszukosten.


Es kam noch besser!
Die Taktik habe ich nicht verändert. Ich fütterte nochmal einige Boilies mit dem Wurfrohr nach. Die Fische ragierten auf meine Anwesenheit und spürten, dass etwas nicht stimmt. Sie zeigten sich nun in einem Bereich hinter der Einbuchtung, in der die Fische am Vortag sprangen und in der ich auch die beiden Fische fangen konnte. Dieser Bereich ist von den Angelstellen aus nicht beangelbar. Dennoch landeten auch hier einige Boilies, um die Fische zu verführen, der Futterspur hin zum Köder zu folgen. Und der Plan ging auf...YEES! Denn am nächsten Morgen hat tatsächlich einer der Großen den Weg in meinen Kescher gefunden! Das kam völlig unerwartet! Und nachdem ich dem See gedanklich schon den Rücken gekehrt hatte, war ich umso glücklicher, dass dieser Wunsch mit dieser spontanen Session doch Realität wurde! Jonas kam direkt vorbei um den Moment mit mir zu teilen. Ein grandioser Augenblick, der mir lange in Erinnerung bleiben wird! Und da Bilder viel mehr sagen als Worte, schaut euch mal diese Eindrücke an!

Ihr möchtet mehr über Sebastian und seine Angelei herausfinden? Dann schaut gerne auf seinem Instagram-Profil vorbei: @sebastianlouis_carpfishing

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