Schnelle Aktion, 54 Pfund für Christopher Paschmanns

Wenn es darum geht, meine Sessions nach den Bedingungen wie Wind, Mondphase, Luftdruck und Angeldruck zu planen, dann bin ich regelrecht pedantisch. Ich beobachte diese Umstände immer genau und plane wenn möglich mein Angeln voll danach. Das kann dazu führen, dass ich die Bedingungen für mies halte, gar nicht losgehe und so etwas verpassen. Aber auch zu solchen Situationen, wie ich sie hier beschreiben möchte: 

 

Das Wetter kommt 

 

Mit dem Wetterwechsel vor Augen, blieben mir nur genau zwei Futterintervalle Zeit, einen passenden Platz vorzubereiten. Und die langsam abfallende Schilfnase, auf die mit dem vorhergesagten Tiefdruckgebiete voll der Westwind stehen würde, sollte es dafür sein! Beim ersten Futterintervall mischte ich Tennisball-große Rambazamba-Teigballen unter meine Boilies in gemischten Größen. Dieser Teig hält lange seine Form und arbeitet dauerhaft unter Wasser. Ideal, um einen Platz zu aktivieren. Die Weißfische werden damit Ball spielen und die Lockfahne so schön über den Grund rollen – bis Karpfen eintreffen. Beim zweiten Füttern: weniger Teig, aber die gleiche Menge Boilies. 

 

Einer aus dem A-Team

 

Es war bereits lange dunkel, als ich für meine Session am Wasser ankam. Ich wurde Zeuge des Wetterwechsels. Der sternenklare Himmel verdunkelte sich langsam und die spiegelglatte Wasseroberfläche wurde zunehmend vom Wind zerrieben. Als ich meine dritte Rute ausbrachte, war aus dem Wind bereits eine steife Brise geworden! Die Fische sprangen in dieser Nacht auf dem Futter. Ich konnte sie so lange hören, bis der Wind zu stark wurde. Dreimal kämpfte ich im Drill vor allem mit dem starken Seitenwind und fing Fische bis 18 Kilo. Das war schon der Hammer, doch ich wusste, dass bei diesen Bedingungen mehr gehen musste – und verlängerte um eine zweite Nacht. Den ganzen Tag lang war es still, nachmitags legte ich die Ruten neu und verteilte – passend zu den Futterintervallen der Vortage – etwa zwei Kilo Rambazambas in 15, 20 und 25mm, Boosted und Base. Um kurz nach 20:00 Uhr meldete sich genau die Rute, auf die ich in Sachen Big Fish die größten Hoffnungen setzte. Nach einem absolut unspektakulären Drill führte ich fassungslos den Kescher unter einen Fisch aus dem unangefochteten A-Team des Gewässers: satte 27 Kilo und was für eine mächtige, urige Erscheinung! 

 

Erfolgskombi

 

Er biss auf einen 15er Boosted, den ich mit einem 12mm Wafter getoppt hatte. Das mache ich gerne so und nutze den Wafter dann als „Schwamm“ für Isotonic GOO und natürlich reichlich Rambazamba Bait Zpray – eine äußerst potente Kombination. Meine Entscheidung zu bleiben war nicht nur wegen dieses Fisches richtig, denn ihm sollten noch vier weitere bis zum späten Morgen folgen, darunter sogar ein weiterer meiner Zielfische mit über 19 Kilo!

 

Christopher Paschmanns

 

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