Wenn es darum geht, meine Sessions nach den Bedingungen wie Wind, Mondphase, Luftdruck und Angeldruck zu planen, dann bin ich regelrecht pedantisch. Ich beobachte diese Umstände immer genau und plane wenn möglich mein Angeln voll danach. Das kann dazu führen, dass ich die Bedingungen für mies halte, gar nicht losgehe und so etwas verpassen. Aber auch zu solchen Situationen, wie ich sie hier beschreiben möchte:
Grundsätzlich wollte ich diese Nacht nicht am Wasser verbringen – die Bedingungen waren insgesamt nicht gut, auch das Wetter, die Temperaturen und die Mondphase der vergangenen Tage ließen weder auf Fangrausch, noch auf die Chance, größere Einzelfische zu erwischen, schließen... dachte ich zumindest, bis ich mir die Vorhersage für den Luftdruck in dieser Nacht genauer anschaute!
Wir ( Chris und Sascha ) stiegen ins turbulente Jahr 2020 mit unserer funktionierenden Instant/Location/mobilen Angelei ein. Alles sollte sich aus dem für uns sehr erfolgreichen vorherigen Jahr wiederholen bzw. steigern. Diesmal war ein Puzzleteil ein anderes. Der Rambazamba begleitete uns...
...Es zeigte sich ein Schimmer vom goldenen Schuppenkleid, „ das ist ein großer Fisch" sagte Ingo.

Ich realisierte die Sache noch nicht richtig, was denn da am Haken hing.
„ Ein Schiff!", sagte Ingo erschrocken. Ich drehte mich um und sah den Kahn.
Der Fisch war noch nicht im Netz, die Anspannung schoß ins unermessliche. Bekam ich den Schuppi ins Netz bevor der Sog des Schiffes den Fisch erfasst?...
Gibt es einen Wunderköder? Wohl eher nicht, auch wenn wir euch den hier nur zu gerne verkaufen würden. Unsere Köder sind sehr gut, dafür stehen wir und das verrät schon der Blick auf die Liste hochwertiger Zutaten. Doch erst die mit der richtigen Taktik schöpfst Du in Sachen Fangkraft aus den Vollen – dann wird der Name Programm: Rambazamba
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