Anfang November stand eine ganze Woche Urlaub in meinem Kalender. Durch die aktuelle Situation blieb mir aber fast nichts anderes über, als diesen in meiner Heimat zu verbringen. Naja, aus der Not eine Tugend machen heißt es ja immer, also setzte ich eines meiner Hausgewässer in den Fokus. Eine gute Entscheidung!
Zugegeben, die Verwendung von Baitsprays interessiert mich schon lange, aber bisher war ich doch eher ein wenig unschlüssig, mich für ein Spray zu entscheiden, denn schließlich will man sich ja nicht einfach irgendetwas auf den Köder sprühen, nur damit der Kopf sagt „Jetzt hast du deine Chancen, etwas zu fangen, erhöht!“ Das ganze sollte schon auch einen Sinn haben. Daher hat mich die Nachricht, dass es auch ein Baitspray im Rambazamba Sortiment geben wird, enorm gefreut und ich konnte es kaum erwarten, dieses zu testen!
Mittlerweile ist die Wassertemperatur bis auf 8 Grad gefallen – und sie fällt noch weiter. Mit der stetigen Wasserumwälzung durch die Schleusen kühlt es selbst in der vier Meter tiefen Fahrrinne rasch ab. Das bedeutet: Die Karpfen ziehen nicht mehr eifrig durch die Wasserstraße. Über den Winter in dem kalten Wasser werden aus den umherziehenden Nomaden standorttreue Seelen. Jetzt gilt es für uns, die Fische zu finden, zur richtigen Zeit am richtigen Spot zu sein.